Lehrgangsinhalte

ÜBERSICHT

THEORIE   120 Unterrichtseinheiten

Einführung   20 Unterrichtseinheiten
Supervisionsprozess   90 Unterrichtseinheiten
Rechtliche Rahmenbedingungen 10 Unterrichtseinheiten

 

PRAXIS   100 Stunden
Zusatz-Supervision   10 Stunden (falls Praxis extern erbracht)


Einführung                               20  Unterrichtseinheiten

  • Einführung, Grundlagen, Abgrenzung von Supervision und Coaching
  • Geschichte der Supervision
  • Anwendungsformen und Einsatzbereiche von Supervision und Coaching
  • Ethik und Aufgaben als externer und interner Supervisor
  • Setting in der Supervision
  • Übungen zu Setting und Sitzungseinstieg

Der Supervisionsprozess             90  Unterrichtseinheiten

  • Grundlagen und Einführung in die Supervision
  • Das Supervisionskonzept nach Leo Klimt
  • Das Phänomenologische Schauen
  • Die Schritte des Supervisions-Prozesses
  • Übungen und Anwendung
  • Grundlagen und Einführung in die Existenzanalytische Beratung
  • Methoden aus der Existenzanalytischen Beratung für die Supervision
  • Die vier Grundmotivationen und deren Relevanz in der Supervision
  • Einsatz und Grenzen der supervisorischen Beratung
  • Übungen zu den Methoden aus der Existenzanalytischen Beratung

Einzelsupervision

  • Auftragsannahme und Auftragsklärung bei der Einzelsupervision
  • Setting, Aufbau und Ablauf bei der Einzelsupervision
  • Wahrnehmung und Umgang von versteckten Parametern und Prozessen
  • Übungen zur Einzelsupervision

Gruppen-/Teamsupervision

  • Auftragsannahme und Auftragsklärung bei der Gruppen-/Teamsupervision
  • Setting, Aufbau und Ablauf bei der Gruppen-/Teamsupervision
  • Wahrnehmung von und Umgang mit Gruppenenergien und -Dynamik
  • Übungen zur Gruppen-/Teamsupervision

Supervision in Organisationen

  • Auftragsannahme und Auftragsklärung von Supervisionsaufträgen in Organisationen
  • Leitung und Führung im Einzel- und Gruppensetting, Report an Organisationsleitung
  • Berücksichtigung von Organisationsabläufen und Organisationsstrukturen in der Supervision
  • Überblick über Supervisions-Methoden und deren Anwendung im wirtschaftlichen und psychosozialen Bereich
  • Unbewusstes in Organisationen und deren Einfluss auf Coaching und Supervision
  • Führungsstile, Führungsverhalten

Rechtliche Rahmenbedingungen 10 Unterrichtseinheiten

  • Rechtliche Grundlagen für Supervision
  • Gewerbeordnung Lebens- und Sozialberatung § 119, nach der 140.Verordnung 2003 in der Fassung 112/2006
  • Ausübung und Standesregeln für Lebens- und Sozialberatung 260.Verordnung 1998 Standes- und Ausübungsregeln für das Gewerbe der Lebens- und Sozialberater
  • Informationsblatt für Gewerbebehörden 20. März 2006

Praxis

Jede/r Teilnehmende/r des Lehrgangs hat die Möglichkeit, bei einer der offenen Gruppen­supervisionsveranstaltungen der KLIMT – beratung & impulse GmbH zu supervidieren bzw. bei der Supervision zu assistieren, um damit die erforderliche Praxis von 100 Stunden zu erwerben.  Zum Abschluss erhält der/die TeilnehmerIn ein zertifiziertes Zeugnis nach Maßgabe der WKO.

Wird die Praxis extern erbracht, erfolgt in jedem Fall eine Zusatz-Supervision von 10 Stunden in unserem Institut, um die supervisorischen Fähigkeiten zu überprüfen.

Zusatz-Supervision:                                   10 Unterrichtseinheiten

Zusätzlich zu den 5 Lern- und 5 Lehrsupervisionen welche im Lehrgang enthalten sind, erfolgt eine theoretische und praktische Überprüfung der supervisorischen Fähigkeit. Danach wird von unserem Institut ein zertifiziertes Zeugnis nach Maßgabe der WKO ausgestellt.

 

Theoretische und praktische Überprüfung der Lehrgangsinhalte (für den Abschluss nach Maßgabe der WKO erforderlich)

 

Erklärungen:
  • Lernsupervisionen: Themen der Ausbildung, des Praxisbezuges mit detailliertem Erfahrungsbericht, methodisches Vorgehen, Materialeinsatz und Einsatzmöglichkeiten sowie Beschreibung der erreichten Ziele
  • Lehrsupervisionen; Ausbildungssupervision der eigenen, dokumentierten supervisorischen fachlichen Tätigkeit des/der LehrsupervisandIn mit entsprechender Reflexion der eigenen Rolle.